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<pre>Entsprechend können sich die Wettfreunde sehr gut vorstellen, dass der FC Köln das gefühlte Endspiel tatsächlich für einen Aufbruch zu nutzen weiß: Da irgendwann einmal selbst die schwärzeste Serie zu Ende gehen muss, dürfte es nun die sich als Aufbaugegner anbietende Hertha erwischen.  <p> „Das betrachten wir nicht als Sorge. Jeder Verein hat seine eigene sportliche und wirtschaftliche Philosophie.“ Zudem sei nicht ausgeschlossen, dass bis zur Schließung des Transferfensters am 3Januar auch bei den Lilien noch etwas passiert.  <p>  Dass man gegen die Geißböcke durchaus einmal verlieren kann, ist den Knappen schließlich aufgrund einer mittlerweile seit drei Duellen währenden Pleitenserie bestens bekannt — besonders arg hatte es das Team von AndrÃ© Breitenreiter vor allem beim ersten saisonalen Aufeinandertreffen in der Hinrunde erwischt. <p> Auch die Entlassung von Markus Gisdol änderte vorerst nichts daran, dass der Klub aus dem Kraichgau einen der direkten Abstiegsplätze ziert: Bei den jüngsten Nullnummern gegen Köln und Frankfurt tat sich Nachfolger Huub Stevens sichtlich schwer, den klemmenden Schalter umzulegen. <p>  Bochum und Leipzig werden sich am Samstag gegenüberstehen und man weiß: Der VfL verlor in dieser Saison nur ein einziges Heimspiel, zudem wird wirklich immer in den gegnerischen Kasten getroffen.  </pre>


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<pre>Allerdings sind angesichts der jüngsten Leistungen Zweifel angebracht, dass die Schanzer sich gegen Augsburg erfangen.  <p> Ragt hier natürlich vor allem der ebenso triumphale wie historische 1:0-Erfolg gegen den deutschen Rekordmeister heraus, waren darüber hinaus auch die hart erkämpften Dreier gegen Leverkusen und Gladbach geeignet, die intakte Moral innerhalb der Mannschaft herauszustreichen.  <p>  Nur eines mehr hat der kommende Gegner Hannover 96 geschossen. Da die Niedersachsen aber erst vier Gegentore hinnehmen mussten (die zweitwenigsten in der Bundesliga), könnte den Zuschauern eine torarme Partie bevorstehen. <p> Dass die Westfalen nach der Gala in Gladbach zuletzt nur einem mittelprächtigen Tag erwischten, war jedoch nur zum Teil auf den hervorragend vorbereiteten Aufsteiger zurückzuführen — vielmehr wäre die letzte Titelchance des BVB um ein Haar einem Schnupfen zum Opfer gefallen. <p>  Die aktuell zu Buche schlagenden sieben sieglosen Auftritte in Folge lassen beinahe vermuten, dass sich der Verein die Probleme seines Mutterkonzerns konsequent zu eigen macht — angesichts des gründlich ruinierten Rufs verliert es sich in Wolfsburg derzeit gänzlich ungeniert.  </pre> 


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<pre> Vor allem Kostic spielte endlich so, wie man es von ihm längst erwartet hatte. Der Serbe, im Sommer für 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart verpflichtet, war gemeinsam mit Holtby an den meisten Torschüssen beim HSV beteiligt (sieben) und gewann 55 Prozent seiner Zweikämpfe.  <p> Das neue Jahr hat uns bisher mit einer Vielzahl an Toren verwöhnt. Aufgrund einiger Torfestivals durften an den ersten beiden Spieltagen insgesamt 70 Volltreffer bejubelt werden (16. Spieltag: 41, 17. Spieltag: 29). Ich erwarte, dass es auch in dieser Tonart weitergeht.  <p>  Hatten die Blau-Weißen im März 2017 dabei noch als weithin bewunderte Heim-Macht dem Gegner den vollen Dreier überlassen, konnten die Resultate im Olympiastadion nun schon vor der beabsichtigten Revanche kaum noch einen Beobachter vom Hocker reißen. <p>  Am Wochenende hält uns der 19. Spieltag in Atem. Der Titelkampf ist so spannend wie schon lange nicht mehr, auch die Europacup-Plätze sind längst noch nicht vergeben und im Tabellenkeller verlieren einige Klubs langsam aber doch die Nerven. <p>  Damit ist es Lustenberger aber immerhin noch besser als Alexander Baumjohann ergangen, der fortan überhaupt keine Rolle mehr in den Planungen der Berliner spielt: Angesichts der sich häufenden Einschläge kehrt Pal Dardai derzeit mit einem eisernen Besen durch.  </pre>


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<pre> Trotz Platz 13 in der Tabelle und vielen Sympathiebekundungen aus allen Landesteilen wurden den strukturschwachen Lilien in der Schlussphase der ersten Halbserie immer öfter die Grenzen aufgezeigt. Davon zeugen nicht zuletzt drei Pleiten in Serie kurz vor dem Weihnachtsfest.  <p> Mit dem fulminanten 3:0-Auswärtserfolg in Frankfurt befindet sich Hertha BSC plötzlich wieder im Rennen um die Europa League. Sollte der FC Bayern erwartungsgemäß das Finale im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt gewinnen, dann reicht Platz sieben für das internationale Geschäft.   <p> Zwar gelang es den Berlinern nur bedingt, die neue Heimstärke mit ähnlich guten Resultaten in der Fremde zu veredeln; bei der in der Commerzbank-Arena stets zur Höchstform auflaufenden Eintracht war jüngst aber auch der verdient eingefahrene Punktgewinn eine ganze Menge wert. <p>  Werder hat aus der Hinrunde noch eine Rechnung mit den Schanzern offen: die 0:1-Heimpleite gegen den Aufsteiger war besonders bitter. Die Marschrichtung für das Auswärtsduell ist klar: Die Revanche soll gelingen und zudem „Big Points“ im Abstiegskampf geholt werden.  <p> Davon, dass sich die VW-Städter in ganz anderen sportlichen und finanziellen Sphären bewegen, war bei den Duellen der vergangenen Jahre praktisch nie etwas zu sehen; gerade einmal eins der letzten acht Niedersachsen-Derbys entschieden die Autostädter für sich.  </pre>


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<pre> Mit dem zwischenzeitlichen 5:0 hatte die TSG den Rückstand im Fernduell auf nur noch einen Treffer verkürzt: Anstatt die am Boden liegenden Bremer in der Folge gänzlich plattzumachen, stellten die Hoffenheimer jedoch mit einem Male das Fußballspielen ein.  <p> Eine Aufgabe, der sich rückblickend auf die ärgerliche jüngste Heimpleite gegen den FCA (1:2) vermutlich auch Eintracht-Coach Niko Kovac verschrieben hat.  <p>  Satte fünf Remis aus den jüngsten neun Partien sind dann auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich die Lage seit der Verpflichtung von Huub Stevens weiter dramatisierte — zumal das Team unter dem Holländer seinen einstmals gefürchteten offensiven Schwung verlor. <p>  Folge: das Team von Maik Walpurgis rangiert weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz…  <p> Allerdings ist es dann doch auffällig, dass der viel beschworene Ruck bis dato nur in der heimischen Rhein-Neckar-Arena durch die Mannschaft gegangen ist; während daheim drei Siege am Stück gelangen, setzte sich die schwache Auswärtsserie auch unter Nagelsmann unvermindert fort.  </pre>


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